DefinitionSelbstlimitierung heißt, sich vor dem Spielen freiwillig Grenzen für Zeit und Geld zu setzen und sie einzuhalten.
Gemeint ist die persönliche Planung, nicht eine Vorgabe von außen. Wer vorab festlegt, wie viel Geld und wie viel Zeit zur Verfügung stehen, entscheidet nüchtern, solange noch keine Stimmung im Spiel ist.
Verbindlich wird ein Limit, wenn es aufgeschrieben ist. Notiz oder Eintrag im Kalender helfen, den Plan nicht im Moment zu ändern. Wer das Limit überschritten hat, beendet die Sitzung, statt den Betrag nachträglich zu verschieben.
- Budget aus frei verfügbarem Geld, nie aus Miete oder Rechnungen
- Feste Dauer pro Sitzung
- Pausentage pro Woche
- Verlustgrenze und Gewinngrenze, bei der aufgehört wird
In Deutschland ist das anbieterübergreifende Einzahlungslimit gesetzlich vorgeschrieben (§ 6c GlüStV 2021). Technische Hilfen unterstützen das: Einsatzlimits im Konto und Realitätschecks. Wenn das nicht reicht, steht die freiwillige Spielsperre zur Verfügung.
Warnzeichen: Nachsetzen, um Verluste auszugleichen, Verheimlichen des Spielens oder Spielen mit geliehenem Geld. Beratungsstellen helfen vertraulich, etwa check-dein-spiel.de der BIÖG (ehemals BZgA).
Weitere Informationen auf Spielerschutz.
