Es gibt zwei Ebenen. Erstens die festen Grenzen des Hauses: Virtuelle Automatenspiele in Deutschland erlauben höchstens 1 Euro je Spiel (§ 22a Abs. 7 GlüStV 2021), Geldspielgeräte in Spielhallen höchstens 0,20 Euro (§ 13 SpielV), Schweizer Spielbanken 25 Schweizer Franken je Spiel an automatisierten Geldspielen (ESBK). In Deutschland kommt das gesetzliche anbieterübergreifende Einzahlungslimit hinzu. Zweitens freiwillige Limits, die Spielende selbst festlegen.
Bei Limits lohnt es, mit kleinen Beträgen zu beginnen und sie bewusst tief zu halten. Das Konto sollte nur Geld enthalten, dessen Verlust den Alltag nicht trifft. Zusätzlich lassen sich Auszahlungen auf das Bankkonto so einrichten, dass Gewinne nicht sofort wieder eingesetzt werden.
Typische Limits
- Einzahlung pro Tag, Woche oder Monat
- Verlust pro Zeitraum
- Einsatz pro Runde
- Spieldauer pro Sitzung
Online lassen sich Limits im Kundenkonto einstellen, die Details unterscheiden sich je Anbieter. Senken geht meist sofort, Erhöhen ist verzögert. Das ist gewollt, damit eine Entscheidung im Spielrausch nicht sofort greift.
Wer Verluste verkraften möchte, plant das Limit als Ausgabe, nicht als Anlage: Mit negativem Erwartungswert ist Spielgeld kein Kapital. Zu Selbstschutz-Werkzeugen siehe Selbstlimitierung.
