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Einzahlungslimit (anbieterübergreifend): Bedeutung und Erklärung

Begriffskarte Einzahlungslimit (anbieterübergreifend)
Grafik: casino-verzeichnis.de
DefinitionDas anbieterübergreifende Einzahlungslimit begrenzt in Deutschland die monatlichen Einzahlungen eines Spielers bei allen erlaubten Online-Anbietern zusammen, grundsätzlich auf 1.000 Euro.

Nach § 6c Abs. 1 GlüStV 2021 müssen Spieler bei der Registrierung ein individuelles monatliches, anbieterübergreifendes Einzahlungslimit festlegen. Es darf grundsätzlich 1.000 Euro im Monat nicht übersteigen. Ist kein Limit festgelegt, darf nicht gespielt werden; ist es ausgeschöpft, ist keine weitere Einzahlung möglich. Verwaltet wird es in der Limitdatei, im Alltag LUGAS genannt.

Änderungen und Zusatzlimits

  • Ein niedrigeres Limit gilt sofort, ein höheres erst nach sieben Tagen (§ 6c Abs. 3).
  • Zusätzlich lassen sich beim Anbieter tägliche, wöchentliche oder monatliche Einsatz-, Einzahlungs- und Verlustlimits setzen (§ 6c Abs. 2).
  • Nach der Registrierung sind bis zur Bestätigung der Angaben höchstens 72 Stunden Spiel mit 100 Euro Einzahlungslimit zulässig, Auszahlungen gibt es dann nicht (§ 6a Abs. 4).

Ein höheres Limit ist kein Vorteil an sich: Mehr Einzahlungsspielraum bedeutet mehr mögliches Verlustvolumen, der Erwartungswert bleibt negativ. Wie eine Änderung abläuft, steht im Ratgeber LUGAS-Limit erhöhen; die freiwillige Variante beschreibt Selbstlimitierung.

Quellen
  1. Glücksspielstaatsvertrag 2021, § 6c Selbstlimitierung; Limitdatei (BAYERN.RECHT)
  2. Glücksspielstaatsvertrag 2021, § 6a Spielkonto beim Anbieter (BAYERN.RECHT)
  3. GGL: Die Spielerschutzmaßnahmen des GlüStV 2021 im Überblick

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