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KYC (Know Your Customer): Bedeutung und Erklärung

Begriffskarte KYC (Know Your Customer)
Grafik: casino-verzeichnis.de
DefinitionKYC bezeichnet die Pflicht von Spielbanken und Online-Anbietern, ihre Kundschaft zu identifizieren und Herkunft und Zweck von Geldern zu prüfen.

Spielbanken und Online-Anbieter unterliegen den Geldwäschevorschriften (in Deutschland dem Geldwäschegesetz, in der Schweiz dem Geldwäschereigesetz). Beim Eröffnen eines Spielkontos prüfen sie Name, Geburtsdatum, Geburtsort und Wohnsitz; in Deutschland schreibt § 6a GlüStV 2021 das für das Spielkonto vor. Ohne Identitätsnachweis bleibt das Konto beschränkt oder eine Auszahlung wird verweigert.

Wann Zusatzunterlagen verlangt werden

  1. Bei höheren Ein- oder Auszahlungen
  2. Bei auffälligem Verhalten
  3. Zur Prüfung des Alters (ab 18)
  4. Zum Abgleich mit der Sperrdatei (OASIS)

Die Prüfung hat einen praktischen Nutzen für die Spielenden: Gesperrte Personen werden erkannt, Minderjährige ausgeschlossen, und Konten lassen sich vor Missbrauch schützen. Bei Anbietern ohne Erlaubnis oder Konzession entfällt dieser Schutz.

Wer nach der Anmeldung nach Unterlagen gefragt wird, hat es meist mit Standardverfahren zu tun. Dazu mehr im Überblick Online-Casinos und beim Sozialkonzept.

Die Daten dürfen nur für den vorgesehenen Zweck genutzt werden und unterliegen dem Datenschutz. Wer Unterlagen hochlädt, sollte darauf achten, dass er das über die offizielle Seite des Anbieters tut. Nachrichten mit Aufforderungen zur Dateneingabe per Link sind verdächtig.

Quellen
  1. Glücksspielstaatsvertrag 2021, § 6a Spielkonto beim Anbieter (BAYERN.RECHT)
  2. Geldwäschegesetz (GwG)

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