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All-in: Bedeutung und Erklärung

Begriffskarte All-in
Grafik: casino-verzeichnis.de
DefinitionAll-in bedeutet, den gesamten verbliebenen Chipstack in einer Hand zu setzen.

Im Poker zählt die Aktion zu den stärksten und riskantesten. Wer all-in geht, kann nicht mehr aussteigen und riskiert das Ausscheiden, falls die Hand verliert. Haben andere Spielende mehr Chips, entsteht ein Nebenpot, an dem der All-in-Spieler nur bis zu seinem Betrag teilnimmt.

Beispiel: Spieler A setzt 40 Chips all-in, B und C halten 100 Chips und gehen mit. Der Hauptpot umfasst 3 × 40 Chips, den Rest spielen B und C in einem Nebenpot allein aus.

Sprachgebrauch: Außerhalb des Pokers steht „all-in“ für ein hohes, bewusst unvorsichtiges Risiko. Als Strategie im Casino ist das kein Vorteil, siehe Martingale.

Die Spielphase vor dem Showdown ist im River beschrieben, der Beginn einer Hand im Blind. Spielregeln: Poker.

Im Turnier hat die Aktion eine eigene Logik: Wer wenig Chips hat und die Blinds ihn auffressen, setzt oft all-in, weil Abwarten noch teurer wäre. Im Cash-Game ist das anders, dort kann man nachkaufen, sofern die Regeln es zulassen.

Quellen
  1. Poker – Wikipedia (Varianten, Begriffe)

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