Ohne Zwangseinsätze könnten alle Spielenden abwarten, bis eine Traumhand kommt. Der Small Blind (kleiner Einsatz) und der Big Blind (meist doppelt so hoch) schaffen einen Pot, um den gespielt wird. Jede Runde wandert der Dealerbutton im Uhrzeigersinn weiter, mit ihm die Blinds.
Ablauf in Kurzform
- Zwei Spieler setzen die Blinds
- Karten werden verteilt
- Es folgt die Einsatzrunde, die beim Spieler nach dem Big Blind beginnt
In Turnieren steigen die Blinds in festen Abständen. Das erhöht den Druck, weil der eigene Chipstack im Verhältnis kleiner wird. Wer nicht mithalten will, verliert die Blinds Hand für Hand.
Wo das Geld am Ende bleibt, zeigt der Abschnitt zum Rake. Die letzte Karte heißt River. Das Spiel im Gesamten erklärt Poker.
Wer die Blinds nicht beachtet, merkt es spät am Stack. Bei einem Tisch mit neun Spielenden zahlt jeder pro Umlauf einmal beide Blinds, auch bei schwachen Händen. Diese stetigen Kosten sind der Grund, warum passives Warten im Poker auf Dauer Geld kostet.
