18+Glücksspiel ab 18. Hilfe: DE 0800 1 37 27 00 · CH 0800 040 080 · AT und weitereSpielerschutz

Hausvorteil: Bedeutung und Erklärung

Begriffskarte Hausvorteil
Grafik: casino-verzeichnis.de
DefinitionDer Hausvorteil ist der Anteil jedes Einsatzes, den die Spielbank langfristig im Durchschnitt behält.

Kein Casinospiel ist neutral gebaut. Die Auszahlungsquote liegt knapp unter der fairen Quote, und die Differenz ist der Hausvorteil. Er lässt sich sauber berechnen.

Wichtig ist der Unterschied zwischen Einsatz und Umsatz. Werden Gewinne laufend wieder gesetzt, wächst der Umsatz weit über das Startgeld hinaus, und mit ihm der erwartete Verlust. Kurze Sitzungen mit wenigen Einsätzen halten den Betrag klein, lange Sitzungen lassen ihn wachsen.

Rechenbeispiel Roulette: Bei einer Null gibt es 37 Felder, eine Einzelzahl zahlt 35 zu 1. Fairer wäre 36 zu 1. Der Hausvorteil beträgt 1/37, also rund 2,7 %. Bei 1.000 Euro Gesamteinsatz bleiben statistisch 27 Euro bei der Bank.

Wichtig ist die Bezugsgröße: Es zählt der Umsatz, nicht das Startguthaben. Wer 20-mal 50 Euro setzt, hat 1.000 Euro umgesetzt, auch wenn nie mehr als 50 Euro auf dem Tisch lagen.

Beim Blackjack hängt der Wert stark von den Regeln und vom Spielverhalten ab, bei Slots wird er über den RTP ausgedrückt (100 % minus RTP). Eigene Zahlen rechnet der Hausvorteil-Rechner. Der Erwartungswert ist die Gegenseite derselben Rechnung.

Quellen
  1. Wizard of Odds: Roulette (Hausvorteil, Auszahlungen)

← Alle Begriffe im Glossar